Apfeltaschen

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Hallo meine Lieben,

mögt Ihr auch so gerne Apfeltaschen? Das waren früher immer meine Lieblingsteilchen beim Bäcker 🙂

Neulich habe ich sie dann das erste mal selbst gebacken und das war bestimmt nicht das letzte mal, auch wenn es ein bisschen aufwendiger ist, es hat sich gelohnt 🙂

Die Füllung könnt Ihr variieren, Ihr könnt hier mit fertigem Apfelmus/Kompott arbeiten oder natürlich mit selbstgemachtem Apfelkompott bzw. Mus. Wie ich sie gefüllt habe, könnt Ihr in meinem Rezept lesen…

Zutaten für ca. 15 Stück:

Für den Hefeteig:

  • 400 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 50 g Butter oder Margarine
  • 1 Päckchen Trockenbackhefe
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)

Für die Füllung:

  • 500 g Äpfel
  • 50 g Zucker
  • 20 g Butter
  • 1 EL Zimt (wer es mag)

Meine Füllung bestand aus 200 g Äpfeln und ca. 10 EL Apfelmus, den ich nach dem Dünsten der Äpfel hinzugegeben habe, hat auch wunderbar geklappt und war eine „Notlösung“, da ich nicht mehr so viele Äpfel zuhause hatte….

Zum Bestreichen und für den Guss:

  • etwas Milch
  • 100 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zunächst geht es an den Hefeteig….hierzu erwärmt Ihr die Milch leicht in einem Topf und löst die Butter/Margarine darin auf. Gebt das Mehl mit der Trockenhefe in eine Rührschüssel und vermengt es ordentlich. Übrige Zutaten und die etwas abgekühlte Milch-Butter Mischung hinzugeben und mit den Knethaken Eures Mixers oder mit der Küchenmaschine mindestens 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Der Teig muss jetzt abgedeckt (z. B. mit einem Küchenhandtuch) für mindestens 1 Stunden an einem warmen Ort gehen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Lasst ihm ruhig Zeit, er kann auch länger gehen.  Alternativ könnt Ihr Euren Ofen auf 50 Grad vorheizen, dann ausstellen und die Schüssel in den Ofen stellen, dort habt Ihr genug Restwärme. Die Ofentür sollte dabei verschlossen sein.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Füllung zubereiten. Hierzu werden die Äpfel in sehr kleine Stücke geschnitten und zusammen mit dem Zucker, ggf. dem Zimt und der Butter für etwa 10 Minuten auf dem Herd gedünstet. Danach muss die Füllung abkühlen. Wie gesagt, mit Apfelmus oder einer Mischung aus beidem, funktioniert es genauso gut.

Wenn der Teig aufgegangen ist, dann knetet ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch mal gut mit bemehlten Händen durch, wenn er noch zu sehr klebt, nehmt einfach etwas mehr Mehl, aber nicht zuviel, damit die Apfeltaschen nachher nicht zu fest werden…

Entweder Ihr rollt ihn nun komplett aus und stecht 15 Kreise (Durchmesser ca. 15 cm) aus, oder Ihr teilt den Teig vorher in 15 Stücke und rollt jedes Stück auf den Durchmesser von ca. 15 cm aus. Macht einfach das, was Euch leichter von der Hand geht..ich habe die erste Variante gewählt.

Auf jeden Kreis kommt nun ca. 1 EL der Apfelfüllung. Gebt die Füllung auf eine Hälfte und bestreicht die Seiten vom Teig leicht mit Milch, dann klappt Ihr sie zu und drückt sie mit den Zacken der Gabel fest. Dies macht Ihr am besten schon auf dem mit Backpapier belegten Backblech, dann müsst Ihr sie nachher nicht mehr rüber „transportieren“. Ihr müsst auf jeden Fall in zwei Durchgängen backen, da nicht alle auf ein Blech passen. Da ich kein zweites Blech habe, habe ich die restlichen auf dem Rost mit Backpapier gemacht, das ging genauso gut….

Jetzt müssen die Taschen noch mal etwas gehen. Bedeckt sie hierfür unbedingt mit einem Küchentuch, damit sie nicht austrocknen. Der Geh-Vorgang sollte noch mal mindestens 30 Minuten betragen.

Heizt derweil den Backofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vor.

Vor dem Backen bestreicht Ihr die Taschen noch mit etwas Milch, damit sie eine schöne Farbe bekommen 🙂

Und nun geht es endlich ab in den Ofen…für ca. 20 Minuten, bis sie etwas Farbe angenommen haben.

Danach lasst Ihr sie auf einem Kuchenrost komplett auskühlen und könnt sie dann noch mit Zuckerguss überziehen (hierfür den Zitronensaft mit dem Puderzucker vermengen).

Mmmmmm….lecker sag ich Euch 🙂

Es ist zwar schon etwas zeit- und arbeitsintensiv, aber es lohnt sich allemal 🙂

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere von Euch das Rezept mal ausprobiert. Es stammt übrigens im Original von Dr. Oetker, ich habe es leicht abgewandelt….

Liebste Grüße,

Eure Sandra :-*

 

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