Kuchenbäckers „Klebekuchen“

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Hallo meine Lieben 

warum ich diesem göttlichen Schokoladen-Kuchen so einen seltsamen Namen verpasst habe, und wieso ich Euch dann auch noch ein angebissenes Stück davon präsentiere, erklärt sich wie folgt….

Vor einiger Zeit hat mein lieber Bloggerkollege Tobi, den Ihr unter dem Namen Kuchenbäcker sicherlich schon kennt ein eigenes Backbuch heraus gebracht. Auf seine Empfehlung hin, wollte ich eigentlich die Guinness Brownies (oh die klingen so lecker) ausprobieren, aber wie es manchmal so ist, ich habe beim Einkaufen genau diese Zutat vergessen (Guinness). Man ist ja flexibel und die Zutaten für Stockholms besten Schokokuchen hatte ich zuhause und da ich mich dieses Jahr vor Karneval gedrückt habe, stellte ich mich heute (Rosenmontag) an den Herd, oder besser gesagt an den Backofen….

Aber warum heisst der Kuchen jetzt Klebekuchen und ist angebissen? Ja also……es ereignete sich so……(komm zum Punkt, Sandra 😉) 

Eigentlich heisst der Kuchen in Tobis Buch Kladdkaka – Stockholms bester Schokokuchen. Und Kladdkaka heisst übersetzt eben „Klebe- oder Schmierkuchen“, das löst Tobi in seinem Buch auf, denn zu jedem Rezept gibt es eben auch eine kleine Story, was ich superschön finde. Und gibt es eigentlich etwas besseres, als wenn ein Schokoladenkuchen etwas klebrig ist? Nein, oder? Herrlich, man kann ihn so richtig schön mit der Gabel zermantschen…..

Ein guter Schokoladenkuchen muss zwangsläufig klebrig sein, oder?

Ein guter Schokoladenkuchen muss zwangsläufig etwas klebrig sein, oder?

Und angebissen ist er eben deshalb, weil….meine meine übliche „Wie ich einen Blogbeitrag erstelle-Reihenfolge“ diesmal eben anders war, nämlich: Backen, Abkühlen lassen, Futtern, HUPS ?!?! Das Rezept MUSS auf den Blog 😉  Naja und da war eben schon ein Stück weg, so schnell geht das 😉 Das erklärt übrigens auch, warum ich Euch das Rezept diesmal nicht Schritt-für-Schritt abfotografiert habe.

Zutaten:

  • 210 g dunkle Schokolade
  • 210 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 70 ml kalter Espresso
  • 110 g Mehl Type 405

Zubereitung:

Die Schokolade wird fein gehackt und die Butter in einem Topf bei schwacher Hitze komplett geschmolzen. Nun nehmt Ihr den Topf vom Herd und rührt die Schokolade so lange unter, bis sie sich komplett aufgelöst hat. Lasst die Schokoladenbutter dann abkühlen bis sie lauwarm ist.

Währenddessen könnt Ihr schon mal den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen und an den Rändern einfetten.

Die 4 Eier sauber trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dann kühl stellen.

Die 4 Eigelbe gebt Ihr in eine Schüssel und vermengt sie mit dem Zucker und der Schokoladenbutter. Das geht prima mit einem Schneebesen. Danach rührt ihr noch den Espresso unter.

Nun wird das Mehl in die Masse gesiebt und untergehoben bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Zuletzt den Eischnee vorsichtig untermengen und alles in die Springform geben. Ich habe übrigens eine 26 cm Form verwendet.

Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen (bloss nicht zu lange, er soll ja saftig bleiben) und in der Form erkalten lassen. Na gut, ich gebe zu, ich konnte nicht ganz so lange warten und habe ihn vorher aus der Form gelöst. Ist aber gut gegangen 😉

Ich habe ihn dann noch mit Puderzucker bestäubt und mich darüber hergemacht.  Und soll ich Euch etwas verraten? Während ich hier den Beitrag für Euch schreibe, esse ich gerade mein 3. Stück, ja kann man mal machen 😉

Hier ist der Beweis ;-)

Hier ist der Beweis ;-)

Ich bin super begeistert von Tobis Buch und freue mich riesig für ihn. Er hat wirklich viel Herzblut, Liebe und Mühe in sein Werk gesteckt, das kann man sofort sehen. Aufgemacht ist sein Buch wie eine kleine Reise, die durch 60 Städte geht und aus jeder dieser Städte gibt es ein schönes Rezept. Eine, wie ich finde, zauberhafte Idee.

Bake & THE CITY von Tobias Müller

Bake & THE CITY von Tobias Müller

Das Buch Bake & THE CITY von Tobias Müller ist im blv Verlag erschienen und Ihr könnt es unter der ISBN-Nummer 978-3-8354-1402-0 bestellen. Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung, es wird Euch sicher gefallen!

Lieber Tobi, vielen Dank, dass ich Dein leckeres Rezept für meine Leser auf meinen Blog stellen durfte. You sweeted up my life 😉

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren von Kuchenbäckers Klebekuchen 😉

Eure Sandra 

P. S. Jetzt wo ich Tobis Buch in den Händen gehalten habe, konnte ich mir annähernd vorstellen was es für ein Wahnsinnsgefühl es für ihn sein musste. Und nun kann ich es noch weniger erwarten, bis meins endlich erscheint. Es dauert nur noch ein paar wenige Tage…..in den nächsten Tagen gibt es dazu natürlich ein Update auf meinem Blog 😉

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1 Kommentar

  1. Ein toller Kuchen. Hätte jetzt gerne ein Stück davon.
    Schade. Muss ich ihn halt selber backen.
    Morgen muss ich die mir fehlenden Zutaten einkaufen.
    Liebe Grüße
    Karin

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