Hefezopf nach Friedas Rezept

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Hallo Ihr Lieben  ich habe an Silvester mal den Hefezopf nach Friedas Rezept ausprobiert. Ich würde mich mal so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass  ♥ Friedas genialer Hefezopf ♥ der bekannteste Hefezopf im Netz ist, man findet ihn auf Chefkoch und auf unzähligen Blogs. Das kann nur ein gutes Zeichen sein, dachte ich mir, und das war es auch. Der Zopf war sehr schmackhaft und locker, flockig, wie man sich eben einen genialen Hefezopf vorstellt. Aus den Mengenangaben bekommt Ihr entweder einen großen Hefezopf oder zwei kleinere, dann müsst Ihr die Backzeit etwa um 10 Minuten verringern. Zutaten:

  • 1kg Mehl
  • 500 ml  lauwarme Milch
  • 100g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 150 g weiche Butter
  • 2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 1 EL Zitronenabrieb
  • 1 Handvoll Hagelzucker und Ei zum Bestreichen, sowie eine Prise Salz und Zucker

Zubereitung: Das Aussergewöhnliche an diesem Zopf ist, dass kein Vorteig für die Hefe erforderlich ist. Alle Zutaten werden quasi zusammen verknetet. Das kannte ich bislang von Hefegebäck so nicht, und war auch, zugegebenermaßen, am Anfang etwas skeptisch, ob das so funktioniert. Ich kann aber schon mal vorwegnehmen, dass es hervorragend geklappt hat 🙂 IMG_1114 Kopie Zunächst siebt Ihr das Mehl in eine große Schüssel. Das Sieben ist auf jeden Fall erforderlich, damit der Zopf nachher schön fluffig wird. Die Milch wird in einem Topf ganz leicht erwärmt, sie sollte wirklich nur lauwarm sein, damit sie Eure Hefe nicht zerstört. Die Hefe wird in die angewärmte Milch gebröckelt, der Zucker wird ebenfalls hinzu gegeben, und es wird solange umgerührt, bis sie sich weitestgehend aufgelöst hat. Die Zitronenschale und die Eier in die Hefe-Milch Flüssigkeit geben und mit einem Schneebesen verquirlen, bis es schön luftig ist. Diese Flüssigkeit dann sofort mit einem Schwung zum Mehl geben, sofort die weiche Butter und das Salz hinzugeben und alles gut verkneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Das könnt Ihr mit einer Küchenmaschine oder mit den Knethaken Eures Handrührgerätes machen und es darf ruhig ca. 10 Minuten dauern. Danach wird die Schüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt und der Teig muss aufgehen. Er soll ungefähr das doppelte an Volumen erreichen. Hierfür an einen warmen Ort ohne Durchzug stellen, gerne neben die Heizung oder auch in den ausgeschalteten Ofen, dieser wird vorher auf 50 Grad Ober Unterhitze erhitzt, dann ausgestellt und die Schüssel kommt abgedeckt in den auf jeden Fall ausgeschalteten und geschlossenen Backofen. Wenn der Teig fertig aufgegangen ist, dann gebt etwas Mehl auf Eure Arbeitsfläche und knetet den Teig noch mal gut von Hand durch. Dann flechtet Ihr Euren Zopf, oder eben Eure Zöpfe, dabei sind Eurer Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch toll einen runden Zopf flechten und dann nachher als Deko ein paar Ostereier hineinlegen. Wichtig ist, dass Ihr die Enden vom Zopf gut zusammendrückt. Macht das Flechten am besten schon auf dem Backblech, welches mit Backpapier belegt ist, dann braucht Ihr den Zopf nachher nicht „umsetzen“. Das Ei mit der Prise Salz und Zucker verquirlen und den Zopf damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Den Zopf nun noch mal abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und den Zopf dann auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen, er darf ruhig aussen etwas bräunen, innen bleibt er trotzdem schön weich, und außen wird er knusprig.  Wenn er Euch allerdings zu dunkel wird, dann schaltet den Ofen nachher auf 180 Grad runter . IMG_8681 Kopie Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren, der Zopf ist wirklich super, super lecker. Eure Sandra     

Kommentare

  1. Hallo liebe Sandra,
    ich wage mich gerade an das Rezept heran (bin nicht so die große Bäckerin) …
    Allerdings macht mir das Backen in den letzten Monaten Spaß, besonders begeistert backe ich Brot.
    Da muss ich 63 Jahre alte werden, bis ich meine Backkünste entdecke.
    Also ist der Hefeteig jetzt zweimal gegangen, ich habe ein Osterbrot daraus geformt.
    Nun nur noch mit Ei + Milch bestreichen, Hagelzucker darauf und ab in den Ofen.
    Bin sehr gespannt auf das Ergebnis.
    Liebe Grüße und frohe Ostern!
    Margot

    • Hallo Margot,
      das hat doch super geklappt. Ich habe grad Dein Foto auf meiner Facebookseite bewundert. Sieht total klasse aus 🙂
      Mir ging es übrigens mit dem Backen genauso wie Dir. Bis vor einem guten Jahr habe ich so gut wie gar nicht gebacken, mittlerweile macht mir das Backen mindestens genauso viel Spaß wie das Kochen.
      Ich freue mich immer so sehr über Deine lieben Kommentare hier und auf meiner Facebook Seite <3 Ein ganz dickes Dankeschön dafür.
      Lass Dir das Osterbrot schmecken und hab ein paar schöne Ostertage.
      Viele liebe Grüße,
      Sandra

      • Sooo lecker 🙂
        Wir mussten uns beherrschen – um keine Bauchschmerzen zu bekommen.
        Mit etwas Butter oder auch mit Quittenmarmelade, ein richtiger Genuß, mein !!!! erstes Hefebrot.
        Knusprig außen und sehr luftig innen, absolut köstlich.
        Lieben Dank und schöne Grüße,
        Margot

        • Bei mir ist er Sonntag wieder fällig, ich glaube dann backe ich daraus ein Osterlamm 🙂 Ich freu mich wirklich sehr, dass er Euch so gut geschmeckt hat 🙂

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