Coq au Vin klassich in Rotweinsauce

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Hallo meine Lieben

heute zeige ich Euch einen Klassiker der französischen Küche, nämlich Coq au Vin, zu deutsch, Hahn in Rotwein…ganz einfach…und so verdammt lecker, probiert es unbedingt mal aus, wenn Ihr das Gericht noch nicht kennt….

Ich habe für das Coq au Vin einfach große Hähnchenschenkel verwendet, Ihr könnt aber natürlich auch ein ganzes Huhn nehmen oder Teile Eurer Wahl, zum Beispiel Hähnchenbrust und Schenkel mischen.

Zutaten:

  • 4 Hähnchenschenkel, oder alternativ andere Teile bzw. ein ganzes Huhn
  • 6 Zwiebeln
  • etwa 150 g Speck in Würfeln
  • 300 g frische Champignons
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 Stengel frischen Rosmarin und Thymian
  • 1 große Handvoll Blattpetersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • Muskatnuss
  • Zucker, Salz und Pfeffer
  • 1 Flasche Rotwein (es sollte am besten ein etwas trockener Wein sein, muss nicht der Teuerste sein, aber bitte auch keinen billigen, süßen Fusel ;-))
  • 50 ml Cognac oder Weinbrand
  • Fett zum Anbraten (Butaris oder auch eine Mischung aus Butter/Margarine und Öl, bzw. Butterschmalz)

 

Zubereitung:

Das Hähnchen von allen Seiten ordentlich salzen.

Champignons putzen und evtl. halbieren, wenn Sie zu groß sind, die Zwiebeln in größere Stücke hacken, ich habe sie geachtelt.

Den Knoblauch hacken.

Die Kräuter mit Küchengarn fest zusammen binden.

Das Fett im Bräter erhitzen und die Champignons mit der Zwiebel und dem Speck ordentlich für 10 Minuten darin anbraten, so dass sich schöne Röstaromen entwickeln. Kurz vor Ende den fein gehackten Knoblauch hinzugeben.Dann in eine Schüssel umfüllen.

Speck Zwiebel Champignon Knoblauch angebraten

Nochmal etwas Fett in den Bräter geben und Euer Hähnchen ebenfalls rundherum für ca. 10 Minuten anbraten, bis sich auch hier schöne Röstaromen gebildet haben. Dies macht Ihr ggf. in 2 Etappen, falls der Bräter zu klein ist, es soll ja alles schön anbraten und nicht wegen Überfüllung geschlossen sein 😉 Am Ende noch pfeffern, dies wird erst am Ende gemacht, damit der Pfeffer beim scharfen Anbraten nicht verbrennt.

Jetzt wird das Hähnchen mit dem Cognac oder Weinbrand abgelöscht, lasst diesen dann kurz aufkochen. Nun die komplette Flasche Rotwein hinzugeben (Tip: Zum Essen, dann den selben Wein servieren).

Aufkochen lassen, dann den Kräuterbund, 1 große Prise Zucker und etwas Salz und Pfeffer hinzugeben. Die Lorbeerblätter ebenfalls hinzugeben und eine gute Prise Muskatnuss, am besten frisch hinein reiben.

Vorbereitetes Coq au Vin

 

Deckel drauf und bei 170 Grad Umluft für 1,5 Stunden in den Backofen geben.

So sieht das Fleisch dann nach 1,5 Stunden aus, total zart und voll mit dem guten Geschmack vom Wein und den Gewürzen…

Leckere, zarte Hähnchenschenkel

Holt den Bräter dann raus und entnehmt das Fleisch vorsichtig, denn nun wir die Sauce für etwa 5 Minuten bei geöffnetem Deckel etwas eingekocht. Lorbeerblätter und Kräuterbund entnehmen.  Das Fleisch inkl. Saft wieder hinzugeben. Die Pilz Zwiebel Mischung ebenfalls inkl. Bratensatz hinzugeben.

Coq au Vin mit Speck, Zwiebeln und Champignons

Alles gut vermengen, wieder den Deckel drauf und nochmal für 45 Minuten in den Ofen geben.

Aus dem Ofen holen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Dazu passt Reis oder Kartoffeln….aber auch ohne Beilage schmeckt es super und ist dann sogar Low Carb tauglich….

Fertig ist Euer super, superleckeres Coq au Vin 🙂

Coq au Vin selber machen ist nicht schwer und so lecker

Ihr müsst das unbedingt mal ausprobieren, das ist sooooooooooooo lecker….man kann es auch prima wieder aufwärmen und für eine ganze Kompanie kochen. Serviert wird einfach, in dem der Bräter auf den Tisch gestellt wird und jeder kann sich etwas rausnehmen. Herrlich bodenständig und unkompliziert 🙂

Lasst es Euch schmecken,

Eure Sandra

Kommentare

    • Hallo Jens,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Schön, dass Dir das Gericht gefällt. Man kann es auch super vorbereiten für den nächsten Tag.
      Viele liebe Grüße,
      Sandra 🙂

  1. as ultimative Rezept wird es nicht geben.
    Meine Meinung: auf jeden Fall einen ganzen Vogel nehmen, nicht diese Unart Keulen oder Brüste einzeln zu kaufen, nur weil das bequem ist. Beim ganzen Tier kann man besser noch erkennen, was das mal war und evt Qualitäten unterscheiden. Leider fehlen hierzulande Kopf, Krallen und Kamm etc. Dazu gibt es eben viel Ekel gegenüber der Natur, aber ein Huhn oder Hahn hat so etwas.

    • Hallo Sara,
      ja das ist natürlich immer besser. Hier war es mir für den Anlass aber auf jeden Fall einfacher es so zu machen. Glücklicherweise habe ich hier um mich herum einige Bauernhöfe wo man noch tolles Fleisch und Geflügel bekommt.
      Ich wünsche Dir einen schönen, 2. Adventssonntag.
      LG Sandra

    • Hi Petra,
      ich würde Reis dazu machen, hoffe meine Antwort kam nicht zu spät. Eigentlich passt ja alles dazu, was Dir schmeckt. Reis ist eben der Klassiker…
      Liebe Grüße,
      Sandra

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